Anfrage transport Muster

Auf die Einführung von FFPT folgte eine deutliche Steigerung der Zufriedenheit mit PT in Tallinn. Die durchschnittliche Zufriedenheit stieg von 3,20 auf 3,35 auf einer Skala von 1 bis 5, was in erster Linie auf einen Rückgang des Anteils der Befragten zurückzuführen ist, die den Dienst als “arm” oder “sehr arm” betrachteten und von 12,0 auf 5,4 % zurückgingen. Diese Änderung könnte entweder auf die Zufriedenheit mit der fahrpreisfreien Reise und positive sekundäre oder gleichzeitige Effekte (d. h. Verbesserungen des Serviceangebots, siehe Cats et al. 2014) zurückzuführen sein oder alternativ auf geringere Erwartungen an kostenlose Dienstleistungen zurückgeführt werden. Auf die Frage, ob sich der öffentliche Verkehr im letzten Jahr besser oder schlechter verändert habe, antworteten 44,3 %, dass er sich 2013 zum Besseren gewandelt habe, fast doppelt so viel wie 2012 (23,8 %). In beiden Erhebungsjahren antworteten 5 % der Stichprobe, dass sie sich noch schlimmer verändert hat. Paulley, N., Balcombe, R., Mackett, R., Titheridge, H., Preston, J., Wardman, M., Shires, J., White, P.: Die Nachfrage nach öffentlichen Verkehrsmitteln: die Auswirkungen der Fahrpreise, die Qualität der Dienstleistungen, das Einkommen und der Autobesitz.

Transp. Policy 13(4), 295–306 (2006) Transport ist keine Wissenschaft, sondern ein Untersuchungs- und Anwendungsgebiet. Zwei häufige Merkmale von Transportstudien, unabhängig von der Disziplinarzugehörigkeit, sind ihre starke Abhängigkeit von empirischen Daten und der intensive Einsatz von Datenanalysetechniken, die von einfachen beschreibenden Maßnahmen bis hin zu komplexeren Modellierungsstrukturen reichen. In mancher Hinsicht hebt sich die Verkehrsgeographie von vielen anderen Bereichen der menschlichen Geographie durch die Art und Funktion ihrer quantitativen Analyse ab. Tatsächlich war die Verkehrsgeographie eine der Hauptkräfte der quantitativen Revolution, die in den 1960er Jahren dazu beitrug, die Geographie mit Hilfe von inferentialen Statistiken, abstrakten Modellen und neuen Theorien neu zu definieren. Obwohl diese Perspektive die dringend benötigte Strenge bot, bevorzugte sie auch eine Trennung zwischen empirischen und theoretischen Ansätzen. Wie in der Ökonomie führte die quantitative Revolution zu einer mechanistischen Perspektive, in der die Übereinstimmung mit der Realität etwas zweitrangig wurde; Realitäten wurden in Modelle passen gemacht. Auch wenn die zeitgenössische Verkehrsgeographie einen diversifizierteren Ansatz verfolgt, spielt die quantitative Dimension eine wichtige Rolle in der Disziplin, da die Verkehrsforschung voraussichtlich durch Daten und methodische Ansätze untermauert wird.